Es kursieren so viele Artikel zu diesem Thema und auch ich konnte mich der fast schon “magischen Anziehung” dieser großen Zahl nicht entziehen. Nahezu überall bekommt man die Empfehlung am Tag mindestens 10.000 Schritte zu gehen, doch warum?

Eigentlich liegt es ja auf der Hand, dass Bewegung gut tut und man sich auf täglicher Basis ausreichend bewegen sollte. Ein aktiver Lebensstil und eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, die ein oder anderen Krankheiten vorzubeugen. Alles schon (zehn)tausend Mal gehört und abgespeichert, doch warum hängt sich jeder an diesen 10.000 Schritten auf und nicht 5.000 oder 15.000?

Die Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde in Berlin hat seit 2008 ein Projekt ins Leben gerufen, das dazu animieren soll, mehr zu laufen mehr Bewegung in das eigene Leben zu integrieren. Laut eigener Aussage wurden diese 10.000 Schritte “ermittelt” bzw. statistisch erhoben und aus einer Reihe von Berufsgruppen und Lebensgewohnheiten analysiert. Es stellte sich heraus, dass viele Berufsgruppen, bzw. Menschen in Deutschland noch nicht mal annähernd die 10.000 Schritte am Tag schaffen, außer diejenigen, die berufsbedingt viel auf den Beinen sind, wie z.B. Postboten.

Eine der natürlichsten Bewegungen ist das Laufen, wir Menschen nutzen unsere Beine und Füße seit Generationen zur Fortbewegung, in den letzten paar Jahrzehnten bekamen wir allerdings immer attraktivere Möglichkeiten, kurze oder auch lange Strecken zurückzulegen. Ob es nun das Auto ist oder die öffentlichen Verkehrsmittel, irgendwie ist alles besser als zu laufen oder zumindest das Fahrrad zu benutzen.

Abgesehen davon, dass regelmäßige Bewegung im Alltag gut tut und man somit viele Krankheitsbilder, wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkte, Rückenschmerzen, Depressionen etc. lindern kann, es hält auch fit und unterstützt ganz nebenbei beim Abnehmen. Selbst wenn man nicht das Ziel hat, ein paar Kilos zu verlieren, hilft die Bewegung dabei, dass man sich fitter und ausgeglichener fühlt.

Mein letzter Artikel weist auch darauf hin, dass man Bewegung in den Alltag integrieren sollte. Nicht nur das aktive Laufen beim Joggen und die generelle Bewegung bei sportlichen Aktivitäten können Dir helfen, dass Du abnimmst, sondern auch zu einem allgemeineren Wohlbefinden beitragen.

Schrittzähler können Dir dabei helfen, die 10.000 Schritte zu absolvieren und auch langfristig am Ball zu bleiben. Nicht nur das reine Erfassen und Messen der Strecke ist wichtig, sondern auch die eigene Motivation aufrecht zu erhalten.

Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich nur bestätigen, dass sich eine deutliche Veränderung einstellt, wenn man sich häufiger bewegt. Nicht nur körperlich, sondern auch mental passiert auf dieser Ebene sehr viel. Bei einem aktiven Lebensstil fällt es viel leichter ein Momentum aufzubauen und aufrecht zu erhalten.

 

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