Genau diese Frage habe ich mir so oft gestellt und bin fast wahnsinnig davon geworden. Um eines schon mal vorab zu sagen: Welche Ernährungsform für einen Menschen passend ist, hängt von vielen Faktoren ab. Aus meiner Erfahrung heraus, gibt es eklatante Unterschiede, gerade wenn es um die Zielsetzung geht. Was sind Deine Ziele? Möchtest Du abnehmen, zunehmen, sportlich sein, einfach “nur” gesund sein, den Muskelaufbau fördern, besonders sportlich in einer bestimmten Disziplin sein und und und … Um dieser Frage ein bisschen genauer auf den Grund zu gehen, nehme ich Euch auf die Reise meiner eigenen Erfahrungen und deren Erkenntnisse mit …

Wie bereits schon erwähnt, habe ich so ziemlich jede Möglichkeit genutzt, um die “bestmöglichste” Ernährungsform für mich persönlich zu finden. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auch nochmals klären, weshalb. Es gibt ja die Sorte von Menschen, die sich überhaupt keine Gedanken um ihr Essen machen und dann gibt es noch diejenigen, die sich am liebsten den kompletten Tag den Kopf darüber zerbrechen würden. Ich gehöre auch zu denjenigen, die viel Zeit mit dem Thema verbringen und auch viel ausprobieren. Und genau hier komme ich auch zum entscheidenden Punkt: Testen, testen und nochmals testen – jeder Mensch reagiert auf spezielle Ernährungsweisen anders und es ist meiner Meinung fahrlässig, hier eine Richtung vorzugeben.

Natürlich gibt es Fachleute und Ernährungsberater, die sich damit gut auskennen, auf der anderen Seite kennt niemand den eigenen Körper besser, als ihr selbst. Daher kann ich auch nach eigener Erfahrung sagen, dass es prinzipiell kein “Schwarz-Weiß”-Denken hierbei gibt, sondern der Erfolg oftmals in der Grauzone liegt. In den kommenden Artikeln werde ich auch darauf nochmal gesondert zu sprechen kommen, aber der Schlüssel zum Erfolg muss oftmals keine Extreme sein. Ich kann euch an dieser Stelle auch ein Video empfehlen, Johannes Kwella hat dies sehr schön zusammengefasst – werdet entspannter mit dem Essen.

Um jetzt aber mal auf die beiden genannten Ernährungsformen zu kommen, High Carb vs. Low Carb. Man könnte es ja schon fast das Duell der Giganten nennen, es gab schon so unzählig viele Trends dazu. Wollte man diese Ernährungsformen wiederum aufgliedern, könnte man bei HC unterteilen in: 80/10/10, Veganer, Plant-Based, Fruktarier, Raw etc … Die Low Carb Ernährung ist oftmals ein Synonym für die Atkins-Diät, Anabole oder Ketogene Diät, die Paleo-Ernährung, Logi-Methode, South-Beach-Diät … Unfassbar viele Wörter für eigentlich nur ein Kernpunkt: Man streicht einen der Makronährstoffe aus seinem Ernährungsplan. That`s it – eigentlich ganz einfach oder? Entweder hat man viele (Vorsicht, Falle!) unverarbeitete Kohlenhydrate, eine moderate Proteinmenge und wenig (0.8-1.2g/kg Körpergewicht) Fett oder eben wenig Kohlenhydrate, relativ viel Protein und eine moderate bzw. erhöhte Fettmenge.

Was nun besser oder schlechter ist kann man grundsätzlich nicht sagen. Es hängt meiner Meinung nach auch vor allem von der Fragestellung ab. Gut oder schlecht können beide Ansätze durch die jeweilige Perspektive sein, daher auch Eingangs die Frage nach der Zielsetzung. Ich möchte hier auch ganz klar nicht zu sehr ins Detail gehen, gerne könnt ihr mir in den Comments einen Hinweis hinterlassen, was euch am meisten interessiert, sukzessive werde ich darauf eingehen. Meine Intention hinter diesem Artikel war die grundsätzliche Einstellung, die man haben sollte, bevor man sich anderen Fragen widmet. Hiervon hängt auch der Erfolg ab, habt ihr euch klar vor Augen geführt, wo ihr hin wollt? Sehr gut, falls nicht – holt dies schnellstens nach.

Vielleicht wirst auch Du beim Lesen des Artikels enttäuscht sein, die Antwort auf die Frage ob HC oder LC besser ist, kann ich Dir nicht geben. Jeder Mensch muss für sich herausfinden, welche Ziele verfolgt werden und welche Ernährungsform individuell Alltagstauglich sein kann.

Share: